Erdmännchen

Es war einmal vor langer Zeit, da gingen Diego und Emilia alleine in den Wald. Es war ein schöner Frühlingstag, und an diesem Vormittag lag noch ein leichter Nebel lag über den Waldboden.

Als die beiden schon ein Stückchen durch den Wald gegangen waren, da hörten sie auf einmal einen leisen Schrei. “Halt, stoppt bitte!”. Die beiden schauten sich um, doch sie konnten niemanden sehen. Sehr seltsam…

“Hier unten, ihr müsst nach unten schauen!”, hörten sie da, und als sie Richtung Boden schauten, da sahen sie im Nebel eine kleine Person stehen. “Nanu, wer bist denn du?”, fragte Emilia sofort. “Ich bin ein Erdmännchen”, antwortete das Erdmännschen, das in der Tat sehr klein war – es war höchstens 20 cm hoch. “Was machst du denn hier?”, fragte Diego, der sich gleich zu dem Erdmännchen herabbeugte. “Du bist ja putzig…”

“Ich bin nicht putzig, ich bin nur kleiner als ihr”, sagte da das Erdmännchen leicht beleidigt, und bekam einen roten Kopf, da es sich ärgerte. “Ihr müsst uns helfen – wir Erdmännchen leben unter diesem Wald, aber wir haben ein Problem – da müsst ihr uns beistehen. Kommt mit”, rief das Erdmännschen, “kommt mit in meine Welt.”

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Die Piraten und das Einhorn

Dies ist die erste eigene Geschichte von Diego und Emilia – viel Spaß ☺:

Die Piraten und das Einhorn!
Es war einmal eine Piraten-Mannschaft aus Portugal mit 2 Personen und 10 Tieren.
4 Pumas, 2 davon waren Babys. Sie hießen Nachtschatten und Einauge! Sie hatten auch 5 Delfine und 1Blauwal, der unter dem Schiff war. Die beiden Piraten waren Kinder und hießen Don-Diego und Doña-Emilia. Eines Tages fuhren sie auf eine Insel. Da sahen
sie ein Einhorn!

Das Einhorn war weiß und golden und es konnte sprechen. Es sagte: „Ich heiße Lissy
und komme aus Deutschland und habe mich verlaufen!“

Doña-Emilia sagte: „Wir können dich vielleicht mitnehmen.“

„Das währe schön“, sagte das Einhorn. „Wir wollen auch nach Deutschland“, sagten
beide Kinder gleichzeitig .

Don-Diego pfiff einmal, als sie auf ihren Schiff waren, dann legte auch sofort der Wal los und zog das Schiff mit voll Karacho. Sie fuhren mit 100 km/h übers Meer. Es dauerte einen Monat bis sie in Deutschland angekommen waren. Das Einhorn bedankte sich und lief davon! ☺

ENDE!

Agentenfieber

Es war einmal vor langer Zeit im schönen Blankenese. Agent Papa, Agent Diego und Agentin Emilia saßen gemütlich beim Eismann und aßen Zitronen-Eis. Die Sonne schien, und alles war ruhig.

Doch auf einmal klang die Spezialuhr von Agent Papa mit einem lauten Pfeifton. Der Bildschirm zeigte auf einmal statt einer Uhr das Gesicht des Agentenchefs. “Oh ha, wir sollen so schnell wie möglich ins Hauptquartier kommen”, sagte Agent Papa. “Was ist los?”, wollte Agentin Emilia wissen. “Keine Ahnung, aber der Chef sah besorgt aus”.

Auf dem schnellsten Weg machten sie sich auf zum Hauptquartier. Sie gingen beim Supermarkt hinter die Getränkekisten, und drückten auf den “Feuer”-Knopf. Da öffnete sich die Wand, und sie konnten durch den Geheimgang zum Hauptquartier gehen. Auch Agentin Mama war schon da.

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Juanito der Verwandlungskünstler

Es war einmal vor langer Zeit in einem fernen Dorf, da lebte ein kleiner Junge namens Juanito. Juanito war wie alle anderen Jungen auch – er spielte gern Fußball, freute sich in der Schule vor allem auf die Pausen, ärgerte die Mädchen und aß nicht immer seine Pausenbrote ganz auf.

Allerdings gab es auch etwas ganz besonderes an Juanito – er konnte sich verwandeln. “Verwandeln?”, fragt ihr. Genau. Er konnte sich sowohl in Sachen wie Bälle, wie Socken oder wie Autos verwandeln als auch in die verschiedenen Elemente wie zum Beispiel der Wind. Das konnte sonst keiner, und da ihn die Leute immer ein wenig seltsam anschauten, wenn er davon sprach, wie er sich verwandeln konnte, nutzte er diese besondere Fähigkeit nur sehr selten.

Eines Tages – Juanito spielte gerade im Garten – hörte man in der Ferne einen großen Lärm. “Was ist denn das?”, riefen die Leute sich zu, und der Lärm wurde immer lauter. Da kam der Turmwächter – denn das kleine Dorf, in dem Juanito wohnte, hatte einen hohen Turm mit einem großen Fernglas drauf, mit dem man sehr weit gucken konnte – zum Marktplatz gelaufen und rief hektisch: “Wir sind verloren – eine große Stampede von wilden Büffeln kommt auf uns zugelaufen, mindestens 1000 Tiere. Oh mein Gott, die werden unser Dorf ganz platt machen…”

Wisst ihr was eine Stampede ist? Nein? Das sind ganz viele Tiere, die mit hoher Geschwindigkeit zusammen in eine Richtung laufen, und meistens sind sie ganz wild und hektisch. Eine Stampede zu stoppen ist fast unmöglich. Bei Rindern gibt es manchmal Stampeden. Und wie in unserem Fall bei Büffeln. Die sind ja noch größer als Rinder. Und diese wildgewordenen Büffel rasten jetzt auf das Dorf von Juanito zu…

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Piratenüberfall

Es war einmal vor langer Zeit, im schönen Land Portugal, da lebten zwei berühmte Piraten. Don Diego und Doña Emilia. Beide waren noch kleine Kinder, aber ihr Ruf als tüchtige Piraten war in ganz Europa bekannt.

Sie lebten in einer Höhle direkt an der Küste – das Wasser ging bis in die Höhle hinein, und so waren sie gut versteckt. Das tolle an den beiden war, dass sie voller Mut waren, ohne Angst – und Erfinder, die ihrer Zeit weit voraus waren.

So hatte Don Diego einen Motor erfunden, den er an sein kleines Ruderboot angebaut hatte – zu einer Zeit, als es sonst keine Motoren gab. Noch toller aber war das U-Boot, das Doña Emilia fuhr. Unter Wasser fahren, und dazu auch noch ein Roboterarm außen am U-Boot – wie großartig.

Die beiden nutzen ihre Erfindungen reichlich für ihre Überfälle – und das ging so: Wenn sie aus ihrer Höhle erkennen konnten, das ein großes Schiff in der Nähe vorbeifuhr, dann machte sich Don Diego mit seinem Ruderboot mit Motor aus der Höhle heraus, und fuhr schnurstracks auf dies Boot zu.

“Halt, Überfall, ihr wurmigen Süßwassermatrosen”, rief dann Don Diego. Die Besatzung des Schiffes staunte dann natürlich, und zumeist fingen sie an zu lachen – ein kleiner Junge in einem Ruderboot, der sie überfallen wollte? Das gibt es doch nicht…

“Bald schmeckt ihr Salzwasser, ihr Trockenschwimmer”, rief dann Don Diego noch einmal zu der Mannschaft des Schiffes, und zeigte ihnen oft auch noch seinen Hintern. “Jetzt ist aber Schluß”, rief da der Kapitän des Schiffes mit hochrotem Kopf, “dir werden wir Saures lehren – Männer, an die Kanonen”. Und als die Kanonen schussfertig waren und auf das Ruderboot von Don Diego zeigten, da startete Don Diego seinen Motor und fuhr schnell 10 Meter nach vorn – und die Kanonenkugel gingen alle an ihm vorbei.

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Vogel in der hohen Höhe

Hier lieber Leser eine Gute-Nacht-Geschichte über einen kleinen Vogel, der auszog, die Welt kennen zu lernen. Gute Nacht…

Es war einmal ein kleiner Vogel-Junge, der flog immer über seinen Garten, wo auch seine Eltern wohnten.

“Flieg’ bitte nicht so weit weg”, sagten seine Eltern immer wieder, “sonst machen wir uns Sorgen”.

Doch der kleine Vogel fragte sich, was er wohl so alles verpasste, da er ja nur das Fluggebiet über seinem Garten kannte.

Eines Tages flogen seine Eltern weg, die Großeltern-Vögel zu besuchen. Da fasste sich der kleine Vogel ein Herz, es war ein strahlend sonniger Tag, und winkte beim Abheben vom Baum noch kurz Diego und Emilia zu, und fing an, immer höher zu fliegen…

“Wow, ist das schön”, dachte sich der Vogel, als er von oben Blankenese sah, die Parks, den Marktplatz, die glitzernde Elbe, den feinen Elbsand…

Dann flog er höher und höher, und nach einer Zeit sah er einen ganz großen Vogel – der immer näher kam. Doch es war ein metallischer Vogel – ein Flugzeug…

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Hallo Diego und Emilia

Dies ist nur ein kleiner Gruß von mir an euch in Caracas. Diese Seite ist noch leer, aber bald können wir gemeinsam unsere Gute-Nacht-Geschichten aufschreiben. Und wie die Seite ausseht können wir auch noch verändern…

Was haltet ihr von Geschichten zu den folgenden Bereichen:

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