Piratenüberfall

Es war einmal vor langer Zeit, im schönen Land Portugal, da lebten zwei berühmte Piraten. Don Diego und Doña Emilia. Beide waren noch kleine Kinder, aber ihr Ruf als tüchtige Piraten war in ganz Europa bekannt.

Sie lebten in einer Höhle direkt an der Küste – das Wasser ging bis in die Höhle hinein, und so waren sie gut versteckt. Das tolle an den beiden war, dass sie voller Mut waren, ohne Angst – und Erfinder, die ihrer Zeit weit voraus waren.

So hatte Don Diego einen Motor erfunden, den er an sein kleines Ruderboot angebaut hatte – zu einer Zeit, als es sonst keine Motoren gab. Noch toller aber war das U-Boot, das Doña Emilia fuhr. Unter Wasser fahren, und dazu auch noch ein Roboterarm außen am U-Boot – wie großartig.

Die beiden nutzen ihre Erfindungen reichlich für ihre Überfälle – und das ging so: Wenn sie aus ihrer Höhle erkennen konnten, das ein großes Schiff in der Nähe vorbeifuhr, dann machte sich Don Diego mit seinem Ruderboot mit Motor aus der Höhle heraus, und fuhr schnurstracks auf dies Boot zu.

“Halt, Überfall, ihr wurmigen Süßwassermatrosen”, rief dann Don Diego. Die Besatzung des Schiffes staunte dann natürlich, und zumeist fingen sie an zu lachen – ein kleiner Junge in einem Ruderboot, der sie überfallen wollte? Das gibt es doch nicht…

“Bald schmeckt ihr Salzwasser, ihr Trockenschwimmer”, rief dann Don Diego noch einmal zu der Mannschaft des Schiffes, und zeigte ihnen oft auch noch seinen Hintern. “Jetzt ist aber Schluß”, rief da der Kapitän des Schiffes mit hochrotem Kopf, “dir werden wir Saures lehren – Männer, an die Kanonen”. Und als die Kanonen schussfertig waren und auf das Ruderboot von Don Diego zeigten, da startete Don Diego seinen Motor und fuhr schnell 10 Meter nach vorn – und die Kanonenkugel gingen alle an ihm vorbei.

So ging das dann oft fünf Minuten – Don Diego provozierte die Mannschaft, aber immer wenn diese dann die Kanonen schossen, fuhr er einfach schnell weiter – er war nicht zu fassen. Stellt euch vor, wie wütend da die Mannschaft des Bootes wurde…

In der Zwischenzeit war Doña Emilia im U-Boot losgefahren, und hatte eine kleine Bombe an Bord. Vorsichtig fuhr sie mit dem U-Boot direkt unter das Schiff, und mit dem Roboterarm befestigte sie von außen die Bombe.

Dann stellte sie die Bombe scharf, und kicherte – denn sie wusste, dass die Mannschaft des Schiffes über ihr schon ganz wütend auf Don Diego waren… Und nun dauert es noch eine Minute, bis die Bombe explodiert.

Doña Emilia fuhr schnell wieder weg mit ihrem U-Boot, und hupte einmal unter Wasser – das hörte dann Don Diego, und er rief dem Kapitän des Schiffes zu: “Gleich ist vorbei, holt euch die Rettungsringe”. “Na warte, dich haben wir gleich”, rief da der Kapitän, dessen Kopf mittlerweile rot wie eine Tomate war vor Wut.

Da machte es dann auch schon “Bumm”, und unter Wasser war ein Loch im Schiff. “Schnell Kapitän, wir müssen über Bord…” rief da die Mannschaft, und die Seeleute sprangen ins Wasser.

Da Don Diego aber im Herzen ein guter Pirat war, warf er den schwimmenden Leuten ein Seil zu – “haltet euch fest, ich fahre euch an die Küste”.

So machte er es auch, und in der Nähe vom Strand beim kleinen Dorf ließ er die Seeleute und ihren Kapitän an Land – die Dorfbewohner warteten zumeist schon und lachten “Na, haben euch unsere beiden Kinderpiraten ausgetrickst…”

In der Zwischenzeit fuhr Doña Emilia mit ihrem U-Boot wieder zu der Stelle, wo das andere Schiff jetzt gesunken war – und mit ihrem Greifarm fand sie dann zumeist schnell den Schatz, der auf dem Schiff geladen war, und fuhr damit in die Höhle zurück.

Zurück am Strand der Höhle machten dann Don Diego und Doña Emilia die Schatzkiste auf – Gold, Silber, Diamanten, aber auch Schokolade und andere Süßigkeiten hatten sie gefunden. “Juchu”, riefen die beiden und freuten sich.

Dann nahmen sie einen Teil ihrer Schätze, und gingen zum Dorf, um es den Armen und den Kindern dort zu schenken – und die Dorfbewohner freuten sich sehr, und es gab immer ein großes Fest mit viel Essen und Tanz.

Dann gingen Don Diego und Doña Emilia wieder zurück in ihre Höhle, und da sie nach so einem anstengenden Tag sehr müde waren, schliefen sie sehr schnell ein.

So wie ihr jetzt – Gute Nacht

31 Gedanken zu “Piratenüberfall

    • Hallo,

      danke für den Hinweis, ich schreibe die Geschichten meist schnell herunter, und da habe ich wohl nicht so recht auf die Korrektur geachtet hinterher ;=) Wird nachgeholt

  1. Also ich fand die Geschichte echt spannend und echt super! toll geschrieben! Da sieht man mal das Kinder auch gute Erfinder sein können:D;D

  2. Ich bin 19 jahre alt und lese meinem freund abends oft geschichten vor!
    Diese ist die beste … Er schläft wie ein Stein!! Vielen Dank :D

  3. ja ich habe die Geschichte meiner Freundin gerade vorgelesen und sie.is.schon.nach drei Minuten.oder.so.im land der träume gewesen. sie is.19 ^^
    danke für.diese wahnsinnig süße.Geschichte :3

  4. Super Geschichte :) ich lese meinem Sohn (3) jeden abend was vor und bei dieser Geschichte ist er zum ersten mal währenddessen eingeschlafen und nicht erst danach ;)

  5. Sie sind toll ichhabe sie erzählt und zwar meiner Schwester mein Vater der auch dabei war schlief ein aber meine Schwester nichr

  6. Ich (12) hab die Geschichte meiner Nichte (4) vorgelesen und sie wurde ganz müde nach dem Ende war sie sofort weg. Sie wollte nicht während der Geschichte schlafen weil es so schön und spannend war. (Hat sie selber gesagt). Ich bin selbst schläfrig geworden. Sie hat am nächsten morgen noch von ihrem Traum erzählt in dem sie mit Don Diego und Doña Emilia ein paar Robben Babys gerettet haben von einer Sandbank(sie hat das so umschrieben weil sie nicht wusste was das ist, aber ich schreibe das jetzt mal da so hin)

  7. Tolle Geschichten! :) Meine Freundin (17^^) schläft immer innerhalb von kürzester Zeit beim zuhören ein! Weiter so, ich freue mich auf weitere Geschichten.

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